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02 Uruguay

                                                                                                                     24.02. - 14.03.2014
Direkt am Hafen beginnt die Rambla, die vierspurige Uferstraße. Sie zieht sich fast 20km vor der Hochhauskulisse Montevideos entlang. Nach dem Bürokratiemarathon lassen wir uns den langersehnten Salatteller mit Uruguay-Bier beim Leuchtturm schmecken.







Montevideo, Plaza Independencia


Der Bus bringt uns am nächsten Morgen in die Altstadt und wir bummeln durch's Zentrum: schöne alte Häuser, ähnlich wie in Buenos Aires, aber überschaubarer.


Bei der Fahrt nach Osten verschwinden langsam die Hochhäuser. Bungalows und dann Ferienhäuschen bestimmen das Küstenbild. Viele sind unbewohnt und so finden wir einen schönen Übernachtungsplatz am Strand. Hier ist das Wasser schon weniger braun als in Montevideo, aber unser erstes Bad verschieben wir auf später...

Punta del Este

In den nächsten Tagen folgen wir der Küste weiter ostwärts bis zum berühmten Punta del Este, dem Treffpunkt der Reichen und Schönen. Am Kap, das die Trennung zwischen Rio de la Plata und dem Atlantik markiert, bläst ein stürmischer Wind.
Nach Norden entlang der Küste hat es kleine ehemalige Fischerdörfer mit jüngerem Publikum. Bei dem heftigen Wind können wir viele Kite-Surfer im Meer und in den Lagunen bei ihren akrobatischen Spielen beobachten.






Ob wir wohl auf die Fähre passen? Ja, es geht, aber nur noch 2 PKWs haben Platz







Wir sind DIE Attraktion!

Auf einem Feldweg neben Rinderweiden übernachten wir und erleben eine Glühwürmchen-Disco! Hunderte schwirren während der Nacht über der Wiese und blinken - toll! Das Ganze wird akustisch von einem Glögglifrosch (Geburtshelferkröte)-Orchester untermalt, wir können nur noch staunen.



Tolle Wellen in Punta del Diablo










Santa Teresa Nationalpark




Im Santa Teresa Nationalpark finden wir im Wald hinter den Dünen einen schönen Campingplatz. Nun können wir das Auto aufräumen und die Sachen suchen, die wir noch nicht gefunden aber eigentlich mitgenommen hatten. Auch genießen wir das Baden am herrlichen Sandstrand und lange Spaziergänge. Zufällig gibt's ein Wiedersehen mit Britta und Gianni vom Schiff, sie treffen gleichentags hier ein.


Mate, gewöhnungsbedürftig!






Nach 5 Tagen Sonne weckt uns Donnergrollen und es beginnt in Strömen zu regnen. So zieht es uns weiter nach Chuy, der Grenzstadt zu Brasilien. Die Südseite der Hauptstraße liegt in Uruguay, die Nordseite in Brasilien. Ohne Kontrolle wechselt man die Straßenseite und kauft ein wo man will. Erst an den Ausfallstraßen kontrolliert dann der Zoll, aber wir werden durchgewunken. Beim Skypen vergessen wir die Zeit und es ist schon fast dunkel als wir den geplanten Übernachtungsplatz am Fuerte San Miguel ansteuern. Leider ist das Areal Militärzone und wir müssen vor dem Tor campieren. Bei der Diskussion mit den Soldaten standen die Fenster offen und nun haben wir eine Moskitoinvasion. 2h lang erschlagen wir alles was sich bewegt, dann dürfen wir etwas essen und dann gute Nacht, aber tatsächlich ohne Plagegeister!
















Das ist Uruguay pur